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    Studienberatung Mathematik

    Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik

    Hinweis: Die nachfolgenden Informationen beziehen sich auf die Fachspezifischen Bestimmungen in der Fassung der Änderungssatzung vom 15. März 2010, welche auf der ASPO 2007 basiert.

    Organisation des Studiums

    Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik ist in sogenannte Module aufgeteilt, siehe auch die ausführlichen Modulbeschreibungen. Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen, die ein bis zwei Vorlesungen umfasst. Für bestandene Prüfungen werden Leistungspunkte (ECTS) vergeben (nicht mit den Noten zu verwechseln!), die einem Arbeitsaufwand von etwa 30 Stunden entsprechen sollen.

    In den ersten drei Semestern mit einem im Wesentlichen fest vorgeschriebenen Studienplan werden Sie mit den Grundlagen der Mathematik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften vertraut. Im zweiten Teil des Studiums (Semester vier bis sechs), können Sie Vorlesungen und Seminare Ihren Neigungen entsprechend freier wählen. In diesem Zeitraum absolvieren Sie auch Ihr mind. 6-wöchiges Praktikum in Industrie, Wirtschaft oder Verwaltung, welches der praktischen Vermittlung relevanter Problemfelder und der Einübung in die Umsetzung der im Fachstudium erworbenen Kenntnisse in die Praxis dient. Dazu kommen noch Schlüsselqualifikationen (Vorkurs, Praktikum, ...) im Umfang von 20 ECTS. Gegen Ende des Studiums fertigen Sie unter Betreuung eines Dozenten Ihre schriftliche Bachelorarbeit an.

    Wenn Sie im Rahmen der Prüfungsordnung 180 ECTS-Punkte erworben haben, erhalten Sie den akademischen Grad eines Bachelor of Science.

    Die Grundlagen- und Orientierungsprüfung im Bachelor-Studium der Wirtschaftsmathematik gilt als bestanden, sofern der Prüfling Teilmodule im Umfang von mindestens 5 ECTS-Punkten aus einem der beiden Module "Analysis" bzw. "Lineare Algebra" und mindestens 5 ECTS aus einem der beiden Module "Einführung in die VWL" bzw. "Einführung in die BWL" bis zum Ende des ersten Fachsemesters erfolgreich besteht und gegenüber dem Prüfungsamt nachweist. Im Falle des Nichterreichens dieser Vorgabe ist die Grundlagen- und Orientierungsprüfung erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem der Prüfling bis zum Ende des zweiten Fachsemesters die vorbezeichnete Vorgabe erfüllt. Im Falle des Nichterreichens dieser Vorgabe ist die Grundlagen- und Orientierungsprüfung endgültig nicht bestanden.

    Zusätzlich zu den Vorgaben der Grundlagen- und Orientierungsprüfung muss der Prüfling bis zum Ende des zweiten Fachsemesters mindestens eines der beiden Module "Analysis" bzw. "Lineare Algebra" sowie Prüfungen im Umfang von mindestens 10 ECTS-Punkten in den Modulen "Einführung in die VWL", "Einführung in die BWL", "Mikroökonomik 1" oder "Makroökonomik 1" erfolgreich abschließen und dies gegenüber dem Prüfungsamt nachweisen.
    Erreicht der Prüfling wiederum diese Vorgabe nicht, so besteht bis zum Ende des dritten Fachsemesters die Möglichkeit, o.g. Leistungen zu erbringen. Im Fall des Nichterreichens dieser Vorgabe ist der Bachelor Studiengang Wirtschaftsmathematik endgültig nicht bestanden.

    Den Nachweis über die mündliche Modulprüfung in der Analysis und Lineare Algebra erbringt man mit Hilfe des dieses Formulars (Formular ausdrucken und zur Terminvereinbarung beim Dozenten mitnehmen).

    Im Falle des Nichterreichens dieser Vorgabe gilt der Bachelor-Studiengang als erstmalig nicht bestanden. In diesem Fall muss der Prüfling die vorbezeichnete Vorgabe bis zum Ende des dritten Fachsemesters erfüllen. Für den Fall der Nichterfüllung auch nach dem dritten Fachsemester ist der Bachelor-Studiengang endgültig nicht bestanden.

    Verteilung der ECTS-Punkte

    Der Pflichtbereich umfasst 50 ECTS-Punkte aus Mathematik, 35 aus den Wirtschaftswissenschaften und 25 aus der Informatik. Der Wahlpflichtbereich umfasst mindestens 15 ECTS-Punkte aus der Mathematik und mindestens 25 ECTS-Punkte aus den Wirtschaftswissenschaften. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen sind 20 ECTS-Punkte zu erwerben, davon 10 ECTS-Punkte durch ein mind. 6-wöchiges Praktikum. Dem Modul der Abschlussarbeit (Thesis) sind 10 ECTS-Punkte zugeordnet.

    Einen exemplarischen Studienplan finden Sie hier.

    Notenbildung

    Bei der Bildung der Gesamtnote wird die Studienfachnote mit 165/180 gewichtet, die Schlüsselqualifikationen mit 15/180. Bei der Bildung der Studienfachnote werden der Pflichtbereich mit 110/160, der Wahlpflichtbereich mit 40/160 und die Abschlussarbeit mit 10/160 gewichtet. Bei der Bildung der Note im Pflichtbereich werden der Unterbereich Mathematik mit 50/110, der Unterbereich Wirtschaftswissenschaft mit 35/110 und der Unterbereich Informatik mit 25/110 gewichtet. Bei der Bildung der Note im Wahlpflichtbereich werden der Unterbereich Mathematik mit 15/40, der Unterbereich Wirtschaftswissenschaft mit 25/40 gewichtet. Innerhalb eines jeden Unterbereichs werden die Noten jeweils durch das nach ECTS-Punkten gewichtete Mittel der einzelnen Modulnoten gebildet. Enthält ein Modul ein spezifisches Prüfungsteilmodul (z.B. Analysis und Lineare Algebra), wird die entsprechende Note mit den ECTS-Punkten des gesamten Moduls gewichtet.

    Kleines Begriffslexikon

    • ECTS steht für European Credit Transfer System. Die ursprüngliche Idee ist, dass die Leistungen von Studenten an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar und bei einem Wechsel von einer Hochschule zur anderen, auch grenzüberschreitend, anrechenbar sind. Dies ist möglich durch den Erwerb von Leistungspunkten (Credit Points, Credits), das sind Anrechnungseinheiten, die durch Leistungsnachweise erworben werden. Für ein erfolgreich absolviertes Modul werden Credit Points (CP), die der durchschnittlichen Arbeitslast des Studiums (''work load'') und der einzelnen Module Rechnung tragen sollen vergeben. Grundlage für die Vergabe von Credit Points nach ECTS-Standard ist die Annahme eines in Stunden gemessenen durchschnittlich zu leistenden Arbeitsaufwandes für das Studium. Die Annahme ist ein Aufwand von 1800 Stunden pro akademischen Jahr, der sich in 60 CP ausdrückt. Ein CP entspricht daher 30 Arbeitsstunden. Bei Nichtbestehen eines Moduls werden für die Teilleistungen keine CP angerechnet.
    • Ein Modul ist eine Lehreinheit, die fachlich sinnvoll aus ein bis mehreren Lehrveranstaltungen zusammengesetzt ist. Ein Modul kann sich über ein, zwei oder drei Semester erstrecken. Jedes Bestandteil eines Moduls (Teilmodule) - dazu gehören auch mündliche oder schriftliche (Teil-) Modulprüfungen - wird entsprechend dem mit der Teilnahme verbundenen Zeitaufwand mit Credit Points gewichtet und in einer Modulabschlussbescheinigung benotet.
    • Grundlagen- und Orientierungsprüfung: Nach dem ersten Semester wird der erfolgreiche Abschluss eines Teilmoduls aus einem der beiden Module Analysis oder Lineare Algebra als Grundlagen- und Orientierungsprüfung gewertet. Kann dies nicht spätestens nach dem zweiten Semester nachgewiesen werden, gilt der Bachelor-Studiengang als endgültig nicht bestanden. Entsprechend wird nach dem zweiten Semester der erfolgreiche Abschluss eines der beiden Module Analysis oder Lineare Algebra als Grundlagen- und Orientierungsprüfung gewertet, die spätestens nach dem dritten Semester bestanden sein muss.
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