Intern
    Studienberatung Mathematik

    Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik

    Hinweis: Die nachfolgenden Informationen schildern die Situation für alle Erstsemester mit Studienbeginn ab dem Wintersemester 2012/13.

    Studierende mit Studienbeginn vor dem Wintersemester 2012/13 können auf Antrag in die Ordnung basierend auf der ASPO 2009 wechseln (aber nicht auf die Version von 2015). Sofern kein Wechsel erfolgt, gilt die auf der ASPO 2007 basierende Version der Fachspezifischen Bestimmungen (aktuell in der Version vom 15.03.2010). Die darauf bezogenen Informationen der Fachstudienberatung sind hier verfügbar.

    Links zu den genannten Ordnungen finden Sie hier.

    Organisation des Studiums

    Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik ist modular aufgebaut. Ein Modul umfasst eine oder mehrere inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmte Lehrveranstaltungen, deren Vor- und Nachbereitung sowie die zu erbringenden studienbegleitenden (benoteten oder unbenoteten) Prüfungsleistungen im Kontext dieser Lehrveranstaltungen.

    Die Module sind i.d.R. so konzipiert, dass sie innerhalb eines oder zweier Semester absolviert werden können. Zu jedem Modul finden studienbegleitende Erfolgsüberprüfungen statt, welche sich i.d.R. jeweils auf ein oder zwei Vorlesungen beziehen. Für bestandene Prüfungen werden Leistungspunkte (ECTS) vergeben (nicht mit den Noten zu verwechseln!), die jeweils einem Arbeitsaufwand von etwa 30 Stunden entsprechen sollen.

    In den ersten drei Semestern mit einem im Wesentlichen fest vorgeschriebenen Studienplan werden Sie mit den Grundlagen der Mathematik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften vertraut. Im zweiten Teil des Studiums (Semester vier bis sechs) können Sie Module aus den Bereichen Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ihren Neigungen entsprechend freier wählen. In diesem Zeitraum absolvieren Sie auch Ihr obligatorisches mind. 6-wöchiges Praktikum in Industrie, Wirtschaft oder Verwaltung, welches der praktischen Vermittlung relevanter Problemfelder und der Einübung in die Umsetzung der im Fachstudium erworbenen Kenntnisse in die Praxis dient. 

    Dazu kommen noch allgemeine sowie fachspezifische Schlüsselqualifikationen (Vorkurs, Praktikum, ...) im Umfang von 20 ECTS.

    Gegen Ende des Studiums fertigen Sie unter Betreuung eines Dozenten Ihre schriftliche Bachelorarbeit an. Wenn Sie im Rahmen der Prüfungsordnung 180 ECTS-Punkte erworben haben, erhalten Sie den akademischen Grad eines Bachelor of Science.

    Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester, bei einer Überschreitung gilt bzgl. der Höchststudiendauer folgende allgemeine Regelung: Sollten nicht innerhalb zweier Fachsemester nach dem Ende der Regelstudienzeit sämtliche erforderlichen ECTS-Punkte nachgewiesen worden sein, so gilt das Studium als erstmals nicht bestanden. Sollten auch nach Ablauf eines weiteren Verlängerungssemesters die erforderlichen ECTS-Punkte nicht nachgewiesen werden, gilt das Studium als endgültig nicht bestanden.

    Neben der Einhaltung der Höchststudiendauer gehört zum erfolgreichen Absolvieren des Studiengangs das Bestehen der sog. Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP). Hier ergibt sich mit der neuen Prüfungsordnung eine Änderung.

    Ab dem Wintersemester 2015/2016:

    Diese gilt als bestanden, wenn bis zum Ende des zweiten Fachsemesters eines der Module 10-M-ANA1 (Analysis 1) oder 10-M-LNA1 (Lineare Algebra I) sowie Module im Umfang von mindestens 10 ECTS-Punkten aus dem Unterbereich „Wirtschaftswissenschaft“ des Pflichtbereichs nachgewiesen werden. 

     Im Falle des Nichterreichens dieser Vorgabe ist die GOP erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem bis zum Ende des dritten Fachsemesters die mündliche Prüfung 10-M-ANB-Ü (Gesamtüberblick Analysis für Wirtschaftsmathematik) oder 10-M-LNB-Ü (Gesamtüberblick Lineare Algebra für Wirtschaftsmathematik) erfolgreich nachgewiesen wird; zusätzlich sind im Rahmen der Wiederholung der GOP Module im Umfang von insgesamt mindestens 15 ECTS-Punkten aus dem Unterbereich „Wirtschaftswissenschaft“ des Pflichtbereichs zu bestehen. Sollten auch diese Vorgaben nicht erreicht werden, so ist die GOP endgültig nicht bestanden.

    Nach der vorhergehenden Ordnung:

    Diese gilt als bestanden, wenn bis zum Ende des zweiten Fachsemesters bestandene Teilmodule im Umfang von mindestens 8 ECTS-Punkten aus einem der beiden Module 10-M-ANB (Analysis für Wirtschaftsmathematik) bzw. 10-M-LNB (Lineare Algebra für Wirtschaftsmathematik) sowie Module bzw. Teilmodule im Umfang von mindestens 10 ECTS-Punkten aus dem Unterbereich „Wirtschaftswissenschaft“ des Pflichtbereichs nachgewiesen werden. 

     Im Falle des Nichterreichens dieser Vorgabe ist die GOP erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem bis zum Ende des dritten Fachsemesters entweder aus jedem der beiden Module 10-M-ANB (Analysis für Wirtschaftsmathematik) und 10-M-LNB (Lineare Algebra für Wirtschaftsmathematik) ein Teilmodul im Umfang von jeweils mindestens 8 ECTS-Punkten oder eines der beiden Module 10-M-ANB (Analysis für Wirtschaftsmathematik) bzw. 10-M-LNB (Lineare Algebra für Wirtschaftsmathematik) im Umfang von 18 ECTS-Punkten erfolgreich nachgewiesen wird; zusätzlich sind im Rahmen der Wiederholung der GOP Module bzw. Teilmodule im Umfang von insgesamt mindestens 15 ECTS-Punkten aus dem Unterbereich „Wirtschaftswissenschaft“ des Pflichtbereichs zu bestehen. Sollten auch diese Vorgaben nicht erreicht werden, so ist die GOP endgültig nicht bestanden.

     Hinweis: Den Nachweis über die mündliche Modulprüfung in der Analysis und Lineare Algebra erbringt man mit Hilfe dieses Formulars

    (Formular ausdrucken und zur Terminvereinbarung beim Dozenten mitnehmen).

    Verteilung der ECTS-Punkte

    Der Pflichtbereich umfasst 55 ECTS-Punkte aus Mathematik, 35 aus den Wirtschaftswissenschaften und 25 aus der Informatik. Der Wahlpflichtbereich umfasst mindestens 10 ECTS-Punkte aus der Mathematik und mindestens 25 ECTS-Punkte aus den Wirtschaftswissenschaften. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen sind 20 ECTS-Punkte zu erwerben, davon 10 ECTS-Punkte (8 ECTS-Punkte in der Ordnung ab WS15/16) durch ein mind. 6-wöchiges Praktikum. Der Schlüsselqualifikationsbereich ist weiter untergliedert in allgemeine Schlüsselqualifikationen, zu welchen insbesondere Module aus dem sog. ASQ-Pool zählen, und fachspezifische Schlüsselqualifikationen. Dem Modul der Abschlussarbeit (Thesis) sind 10 ECTS-Punkte zugeordnet.

    Einen exemplarischen Studienplan finden Sie hier.

    Notenbildung

    Die Gesamtnote wird errechnet aus der Note im Pflichtbereich (Gewicht 125/180), der Note im Wahlpflichtbereich (Gewicht 40/180) und der Note der Abschlussarbeit (Gewicht 15/180). Module aus dem Schlüsselqualifikationsbereich gehen nicht in die Berechnung der Gesamtnote ein (Gewicht 0/180).
    Bei der Bildung der Note im Pflichtbereich werden der Unterbereich Mathematik mit 55/115, der Unterbereich Wirtschaftswissenschaft mit 35/115 und der Unterbereich Informatik mit 25/115 gewichtet.
    Bei der Bildung der Note im Wahlpflichtbereich werden der Unterbereich Mathematik mit 10/35 und der Unterbereich Wirtschaftswissenschaft mit 25/35 gewichtet.
    Innerhalb eines jeden Unterbereichs werden die Noten jeweils durch das nach ECTS-Punkten gewichtete Mittel der einzelnen Modulnoten gebildet. Enthält ein Modul ein spezifisches Prüfungsteilmodul (z.B. Analysis und Lineare Algebra), wird die entsprechende Note mit den ECTS-Punkten des gesamten Moduls gewichtet.

    Kleines Begriffslexikon

    • ECTS steht für European Credit Transfer System. Die ursprüngliche Idee ist, dass die Leistungen von Studenten an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar und bei einem Wechsel von einer Hochschule zur anderen, auch grenzüberschreitend, anrechenbar sind. Dies ist möglich durch den Erwerb von Leistungspunkten (Credit Points, Credits), das sind Anrechnungseinheiten, die durch Leistungsnachweise erworben werden. Für ein erfolgreich absolviertes Modul werden Credit Points (CP), die der durchschnittlichen Arbeitslast des Studiums (''work load'') und der einzelnen Module Rechnung tragen sollen vergeben. Grundlage für die Vergabe von Credit Points nach ECTS-Standard ist die Annahme eines in Stunden gemessenen durchschnittlich zu leistenden Arbeitsaufwandes für das Studium. Die Annahme ist ein Aufwand von 1800 Stunden pro akademischen Jahr, der sich in 60 CP ausdrückt. Ein CP entspricht daher 30 Arbeitsstunden. Bei Nichtbestehen eines Moduls werden für die Teilleistungen keine CP angerechnet.
    Kontakt

    Universität Würzburg
    Sanderring 2
    97070 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-0
    Fax: +49 931 31-82600

    Suche Ansprechpartner

    Sanderring Röntgenring Hubland Nord Hubland Süd Campus Medizin