Studiengänge Wirtschaftsmathematik

Allgemeine Informationen

Die Studiengänge Wirtschaftsmathematik, gemeinsam veranstaltet von der Wirtschaftwissenschaftlichen Fakultät und der Fakultät für Mathematik und Informatik, bereiten Sie auf die Tätigkeit des Wirtschaftsmathematikers in anwendungs-, forschungs- und lehrbezogenen Tätigkeitsfeldern vor. Zu den im Bereich der Mathematik vermittelten Kenntnisse gehört es, Sie mit charakteristischen Methoden mathematischen Schließens und Arbeitens vertraut zu machen. Darüber hinaus sollen Sie vertiefte Kenntnisse in speziellen Methoden der Angewandten Mathematik und Stochastik erwerben, die insbesondere bei wirtschaftswissenschaftlichen Anwendungen wesentlich sind. Auf der wirtschaftswissenschaftlichen Seite sollen Sie Verständnis für die Fragestellungen gewinnen, die sich in marktwirtschaftlich organisierten Wirtschaftssystemen sowohl für die Wirtschaftsordnung als auch für eine Unternehmenspolitik ergeben. Ferner sollen Sie Grundkenntnisse der Informatik erwerben. Durch eine gründliche Ausbildung in Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik und durch Schulung des analytischen Denkens sollen Sie die Fähigkeit erwerben, die später in der beruflichen Praxis an Sie herangetragenen Aufgabenstellungen selbstständig zu bearbeiten.

Warum Wirtschaftsmathematik in Würzburg?

  • Die Fakultäten bieten ein vielfältiges Angebot mit individueller Schwerpunktsetzung.
  • Sie verfügen über eine hohe Reputation in der Wirtschaft.
  • Sie können auf ein hohes Renommee in Wissenschaft und Forschung verweisen.
  • Sie bauen derzeit ein umfangreiches Service- und Betreuungsangebotes auf.
  • Die Fakultäten liegen in einer attraktiven Stadt mit kurzen Wegen, die ein abwechslungsreiches Studien- und Freizeitprogramm für junge Leute bietet. Die Studierenden prägen das Stadtbild und die Atmosphäre der Stadt.

Ihr zukünftiges Berufsbild: Industrie, Wirtschaft und Forschung

  • Analyse von wissenschaftlichen, wirtschaftlichen oder organisatorischen Problemen,
  • Wirtschaftlichkeitsberechnungen, der Optimierung betrieblicher Abläufe,
  • Bildung geeigneter mathematischer Modelle,
  • Entwicklung neuer sowie Anpassung und Anwendung bekannter mathematischer Lösungsmethoden,
  • Einsatz von Computern zur Lösung der Probleme,
  • Analyse von Finanzmarktinstrumenten,
  • Unternehmensberatung,
  • Analyse von Märkten (z.B. Arbeitsmarkt, Gütermärkte).

Ihre Berufsaussichten

Die Chancen der Wirtschaftsmathematik-Absolventen auf dem Arbeitsmarkt werden generell als gut eingeschätzt. Laut Bundesagentur für Arbeit hat sich in den letzten Jahren die berufliche Situation stark verbessert. Die Wirtschaftsmathematik hat Aufgaben in fast allen Wirtschaftszweigen gefunden.

WirtschaftsmathematikerInnen sind in Planungsabteilungen der Industrie ebenso anzutreffen wie in der Versicherungs- und Kreditwirtschaft, der Informationstechnologie oder in Universitäten, Forschungsinstituten, und Ministerien. WirtschaftsmathematikerInnen haben ihre Hauptaufgabengebiete

  • im Versicherungs- und Kreditwesen,
  • in der betrieblichen DV-Organisation,
  • in Forschung und Entwicklung,
  • in der Aus- und Weiterbildung,
  • im Finanz- und Rechnungswesen
  • bei DV-Herstellern,
  • bei Software-Unternehmen,
  • bei Unternehmensberatungen und Marktforschungsinstituten,
  • bei Banken, Bausparkassen oder berufsständischen Versorgungseinrichtungen.
In der Selbstständigkeit arbeiten sie auch als Unternehmensberater oder Gutachter. Das Einstiegsgehalt für Uni-Absolventen liegt etwa bei 35.000 Euro.

Oft sind WirtschaftsmathematikerInnen in interdisziplinären Teams angestellt. In der beruflichen Praxis sind sie also häufig MitarbeiterInnen in einer Gruppe, die vorwiegend aus Nichtmathematikern besteht. Sie müssen daher in der Lage sein, eine konkret gegebene Aufgabe aus der Fachsprache des Anwendungsgebietes in die Sprache der Mathematik zu übertragen, sie dort einer Lösung zuzuführen und das Ergebnis dann wieder in die Fachsprache des jeweiligen Anwendungsgebietes zu übersetzen.