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    Studienberatung Mathematik

    Doppelstudium Lehramt Gymnasium - Bachelor Mathematik

    Sie studieren Mathematik für das Lehramt am Gymnasium und möchten gleichzeitig einen "vollwertigen" Bachelor of Science erwerben? Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Informationen zu einem entsprechenden Doppelstudium. Alle Hinweise beziehen sich auf die reformierten Fassungen des Lehramts Gymnasium vom 13. März 2013 und auf die Version vom 02.11.2015.

    Im Vergleich zum Lehramtsstudium gibt es prinzipiell zahlreiche weitere Veranstaltungen, die im Bachelor-Studium angeboten werden. Es wird im Anschluss nur ein Weg beschrieben, um mit relativ wenig Mehraufwand den Bachelor-Abschluss zu erwerben.

    1. Sie orientieren sich am Studienverlaufsplan für das Lehramt an Gymnasien.
    2. Die Veranstaltungen Vorkurs, Propädeutikum, Lineare Algebra I/II, Analysis I/II, Algebra, Funktionentheorie, gewöhnliche Differentialgleichungen und zugehörige Modulprüfungen sind in beiden Studiengängen identisch.
    3. Analog zum Lehramt besuchen Sie entweder Einführung in die Projektive Geometrie oder Einführung in die Differentialgeometrie und Numerik 1 (oder Numerik 2). 
    4. Anstelle der  Stochastik für Studierende des Lehramts an Gymnasien besuchen Sie Stochastik 1 (oder Stochastik 2). Sie sollten dann die Prüfung in Stochastik 1/Numerik 1 ablegen.
    5. Die Veranstaltungen Vertiefung der Analysis besuchen Sie vollständig (mit entsprechender Klausur).
    6. Die Bachelor- bzw. Hausarbeit muss in der Fachwissenschaft Mathematik absolviert werden.
    7. Zusätzlich müssen ein Seminar, der Programmierkurs und Computerorientierte Mathematik besucht werden, sowie 5 ECTS allgemeine Schlüsselqualifikationen.

    Mit der beschriebenen Auswahl erzielen Sie folgende Abdeckung im Bachelor:

    BereichVeranstaltungsname
    Analysis (20 ECTS)

    Analysis I

    Analysis II

    Prüfung Analysis

                 
    Angewandte Mathematik (20 ECTS)

    Stochastik I (oder Stochastik II)

    Numerische Mathematik I (oder Numerische Mathematik II)

    Gesamtüberblick Angewandte Mathematik (entspricht LAG-Prüfung Angewandte Mathematik und Stochastik)

    Lineare Algebra (20 ECTS)

    Lineare Algebra I

    Lineare Algebra II

    Gesamtüberblick Lineare Algebra

    Reine Mathematik (20 ECTS)

    Einführung in die Algebra

    Einführung in die Projektive Geometrie (oder Einführung in die Differentialgeometrie)

    Gesamtüberblick Reine Mathematik (entspricht LAG-Prüfung Algebra und Geometrie)

    Vertiefung Analysis (9 ECTS)Vertiefung Analysis
    Spezialisierung Mathematik (20 ECTS)

    Gewöhnliche Differentialgleichungen

    Einführung in die Funktionentheorie

    Gesamtüberblick Spezialisierung Mathematik (entspricht LAG-Prüfung Gewöhnliche Differentialgleichungen und Funktionentheorie)

    PO alt:

    Wahlpflicht (40 ECTS); Mathematik (höchstens 10 ECTS)

    Einführung in die Zahlentheorie (Modul Ergänzung Mathematik)

    Prüfung in Ergänzung Mathematik (entspricht keiner LAG-Prüfung; 10 ECTS)

    Ergänzungsseminar (5 ECTS)

    Anwendungsfach (30-40 ECTS)

    Schlüsselqualifikationen (20 ECTS)

    Seminar

    Computerorientierte Mathematik

    Programmierkurs

    Vorkurs

    Propädeutikum

    Allgemeine Schlüsselqualifikation (5 ECTS)

    Bachelorarbeit (11 ECTS)

    Entspricht Hausarbeit in Fachwissenschaft Mathematik

    Im Wahlpflichtbereich (40 ECTS) ist das sog. Anwendungsfach enthalten. Über dieses Anwendungsfach können 30-40 ECTS eingebracht werden. Das Modul Ergänzung Mathematik, bzw. das Ergänzungsseminar werden nur notwendig, wenn weniger als 40 ECTS über das Anwendungsfach abgedeckt werden können.

    In der PO 2015 (Bachelor) gilt jedoch: Sie müssen exakt 30 ECTS aus dem Nebenfach erwerben.

    Im Idealfall ist Ihr zweites Unterrichtsfach auch das Anwendungsfach im Bachelor. Möglich sind Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Philosophie, Physik und Wirtschaftswissenschaft. Mit großer Wahrscheinlichkeit können Sie dann die Bedingungen des Anwendungsfaches für das Bachelorstudium automatisch erfüllen. Eventuell müssen Sie geringfügig andere oder höherwertige Module belegen.

    Da dies für die Fülle der Anwendungsfächer zu komplex ist, sei hier auf die Seiten des Bachelors verwiesen.

    Über Gleichwertigkeit entsprechender Module im Anwendungsfach entscheiden die Prüfungsausschüsse des jeweiligen Faches.

    Sollte Ihr zweites Unterrichtsfach keines der genannten Anwendungsfächer sein, wird hier entsprechender Mehraufwand notwendig.

    Es wird empfohlen rechtzeitig das Gespräch bei den Fachstudienberatern zu suchen.

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